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Olympia- Chance für Hamburg?

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Über diese Frage diskutierten interessierte Bürger 1,5 Stunden am Dienstagabend im Café Olé mit Juliane Timmermann (Sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion) und Karl Schwinke (Kreisvorsitzender der SPD Wandsbek) unter der Leitung von Ulrike Hanneken-Deckert (Kandidatin auf der Landesliste Platz 24) und Ekkehard Wysocki (Wahlkreiskandidat Platz 3). Hanneken-Deckert und Wysocki sind sich hierbei einig: „Die Olympiabewerbung würde für Hamburg internationale und nationale Beachtung bedeuten und zudem große Chancen für die Stadtentwicklung mit sich bringen.“

Nach 43 Jahre ohne einen deutschen Austragungsort sieht Hamburg seine Chance aufgrund seiner sportbegeisterten Bevölkerung- 500.000 Hamburgerinnen und Hamburger sind in Sportvereinen aktiv- und aufgrund seines Konzepts, welches einen Gewinn für alle sein soll.
Im März 2015 wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) festlegen, ob er sich für Hamburg oder Berlin entscheidet, zuvor wird es Ende Februar noch einmal eine zweite repräsentative Umfrage der Hamburger Bürgerinnen und Bürger geben (im Oktober hatten sich 53 % für Hamburg als Austragungsort ausgesprochen).

Das bisherige Hamburger Olympiakonzept sieht vor, dass die Fläche des kleinen Grasbrooks umgebaut wird mit fünf neuen Sportstätten und dem Olympischen Dorf. Alle bisherigen Stadien und Sportstätten in Hamburg sollen mit einbezogen werden. Das Olympiastadion soll nach den Olympischen Spielen zurückbaubar sein und anschließend als Leichtathetikstadion für Norddeutschland dienen. Aus dem Olympischen Dorf sollen 3000 Wohnungen entstehen. „Es ist uns wichtig, dass Hamburg auch nach den Olympischen Spielen von den Neubauten profitiert und eine weitere Nutzung möglich ist, so wie es beispielsweise in London der Fall ist“, so Karl Schwinke.
Die Weiterentwicklung des Konzepts wird weiterhin mit den Hamburger Sportvereinen und bisherigen Olympiateilnehmer diskutiert und ausgearbeitet. „Die Olympische Idee soll wieder in den Vordergrund gerückt werden, gerade nach den aktuellen Ereignissen in Paris. Die Jugend der Welt soll sich gemeinsam und friedlich im sportlichen Wettkampf messen und dafür steht das Hamburger Konzept“, so Juliane Timmermann.